Am Samstag, 9. Juli 2011, war
Mitarbeiterbesprechung im Museum:
Dagmar de Cassan, Obfrau des
Museumsvereins, berichtet von den Problemen mit der Feuchtigkeit durch
steigendes Grundwasser Im Marchfeld. Auch das Spielemuseum ist davon
betroffen. Zeitschriften haben darüber 2010 berichtet und drei Fachleute
haben die Bausubstanz untersucht. Das Ergebnis ist, dass eine
Sanierung die finanzielle Möglichkeiten des gemeinnützigen Vereines
übersteigt. Die Kulturabteilung des Landes Niederösterreich -
Museumsmanagement - Frau Mag. Ulrike Vitovec- wird uns dabei helfen, mit
dem Museum in ein neues Gebäude - wahrscheinlich nicht in Leopoldsdorf,
aber in Niederösterreich - zu übersiedlen. Auch wenn diese
Entwicklung schmerzlich ist, stellt sie aber einen wichtigen Schritt da,
um für die Sammlung an Spielen, die ja hauptsächlich aus bedruckten
Papier und Karton bestehen, einen neuen Platz zu finden, an dem die
langjährige Lagerung sichergestellt ist. Der Wunsch der Familie de
Cassan besteht ja darin, diesem Museum auch nach ihrer Lebenszeit den
Bestand zu sichern. Das bedeutet keine Änderung bei den Aktivitäten
des Spielemuseums bezüglich Öffnungszeiten und neuen und alten Spielen,
denn bis zum Jahresende bleibt alles beim alten. Nur wenn wir zum 1.
Jänner 2012 noch keinen neuen Platz gefunden haben, wird der Betrieb
zwar ungestört weiterlaufen, die Sammlung von 24.000 Spielen wird aber
nicht griffbereit im Archiv stehen, sondern in einem Lager
zwischengelagert. Helfen Sie uns, diesen Umzug zu meistern, wir
freuen uns über jede Hand, die mithilft. Wäre das nicht auch eine tolle
Gelegenheit, wieder mal das Spielemuseum zu besuchen? Alle unsere
ehrenamtlichen Mitarbeiter sind auch dabei! Danke!
Dagmar und
Ferdinand de Cassan |